STRIOVER™
Reduces the appearance of stretch marks
Im Streben nach Unabhängigkeit hat Provital stark in die Entwicklung von 3D-Hautmodellen investiert, die in unseren eigenen Labors von Grund auf rekonstruiert werden. Dadurch können wir unsere Bedürfnisse besser erfüllen und gleichzeitig unser internes Know-how in diesen Techniken erheblich erweitern:

Durch diese Bemühungen wurde Provital im Jahr 2019 zum weltweit führenden Unternehmen bei der Entwicklung eines rekonstruierten Hautmodells für Dehnungsstreifen.
Erstmals wurde ein 3D-Hautmodell mit Striae-Fibroblasten und normalen Keratinozyten so rekonstruiert, dass es die Physiologie und Morphologie der nativen Haut nachahmt und somit die Merkmale von Dehnungsstreifen wiedergibt. Dank unserer Tissue-Engineering-Bemühungen in Bezug auf dieses menschliche Full-Thickness (FT) rekonstruierte Hautmodell konnten wir bahnbrechende Erkenntnisse über die Entstehung von Dehnungsstreifen gewinnen.
Wir haben entdeckt, dass dieses Gewebe nicht nur weniger Kollagen und weniger Wachstumsfaktoren produziert, sondern auch eine durch dermale Fibroblasten verursachte Atrophie der Epidermis aufweist, was auf einen direkten Einfluss der Dermis auf die Qualität der Epidermis hinweist. Diese wichtige Erkenntnis führte zu einer von Experten begutachteten Veröffentlichung im International Journal of Cosmetic Science mit dem Titel "Striae reconstructed, a full-thickness skin model that recapitulates the pathology behind stretch marks" und zur Entwicklung von Striover™.
Da die klassische Melaninmessung nicht sehr empfindlich ist und wir bei Provital nun in der Lage sind, die Bedingungen für die Hautrekonstruktion an unsere Bedürfnisse anzupassen, haben wir an einer neuen Quantifizierungstechnik für die Melaninproduktion in unserem eigenen RHPE-Modell gearbeitet.
Dieses hauseigene Modell ist Teil unseres Programms für industrielle Doktorarbeiten, das sich mit der Rekonstruktion menschlicher Hautmodelle befasst.
Bei dieser neuen Methode haben wir die Bildquantifizierung mit Hilfe von maschinellem Lernen im Rahmen des PBBP angewandt. So konnten wir die Empfindlichkeit der Technik verbessern und gleichzeitig die Bedingungen anpassen.
Darüber hinaus haben wir die Immunhistochemie, die Immunfluoreszenz und die konfokale Mikroskopie als wichtige strategische Partnerschaften identifiziert, um unsere rekonstruierten Hautmodelle weiter zu analysieren. Damit bekräftigen wir unser Engagement für fortschrittliche kosmetisch-wissenschaftliche Forschung und positionieren Provital als weltweit führenden Anbieter von In-vitro-Tests.
Darüber hinaus war die Investition in einen Doktoranden mit Fachwissen im Bereich Tissue Engineering ein wichtiger strategischer Schritt, um unsere internen Forschungskapazitäten bei Provital zu stärken und die Grenzen der ethischen Kosmetikprüfung für viele unserer Careactives™ zu erweitern.