Die 4. Industrielle Revolution: Innovation bei High-Tech-Produkten
Heute hat die Konzentration auf Big Data und künstliche Intelligenz die 4. industrielle Revolution eingeläutet. Im Bereich der Kosmetik bedeutet die 4. industrielle Revolution die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Big Data, um eine neue Generation von Hightech-Kosmetikexperimenten zu entwickeln: ein neues Zeitalter, das den menschlichen Körper auf eine tiefere und umfassendere Weise versteht.
Durch diese technologiebasierten Innovationen schreitet die Kosmetikwissenschaft voran, um das Verhalten der Haut auf zellulärer und sogar molekularer Ebene zu verstehen und umfassendere und ethischere Tests durchzuführen. Dadurch stehen den Wissenschaftlern fortschrittliche Instrumente zur Verfügung, um wirksamere kosmetische Behandlungen zu entwickeln, die sich deutlich von früheren Bemühungen unterscheiden und die kosmetischen Möglichkeiten in Bezug auf Wirksamkeitsansprüche und Wirkmechanismen auf ein neues Niveau heben.
Die High-Tech-Produkte und neuen Techniken von Provital:
Bei Provital setzen wir uns dafür ein, die Wirksamkeit unserer Inhaltsstoffe auf ein Maximum zu steigern. Dieses Engagement geht Hand in Hand mit der Garantie, dass wir bei den Forschungs- und Entwicklungsprozessen führend bleiben. Unsere In-vitro-Abteilung sucht ständig nach neuen Techniken. Wenn wir ein bestimmtes Verfahren entdecken, das potenziell einen neuen Wert für unsere Weiterentwicklungen darstellen kann, investieren wir gezielt in die Unabhängigkeit, um es intern durchführen zu können.
Auf diese Weise können wir die Haut auf neue Weise gründlich analysieren und die neuen Spitzentechniken auf unsere Forschungsziele abstimmen.
Dies bedeutet, dass wir an vielen Fronten aktiv werden müssen:
- Fortschritte auf dem Weg zu fortgeschrittenen äquivalenten menschlichen Hautmodellen und bahnbrechenden Genexpressionstechnologien. Um dies zu erreichen, haben wir das Thema aus zwei Perspektiven angegangen: interne Ausbildung mit kontinuierlichen Lernprogrammen und externe Zusammenarbeit mit relevanten, führenden Drittunternehmen.
- Veröffentlichung von Provital-Forschungsergebnissen in Fachzeitschriften mit Peer-Review:
- M Perez-Aso, A Roca, J Bosch, B Martínez-Teipel. (2019) Striae reconstructed, a full thickness skin model that recapitulates the pathology behind stretch marks. Retrieved from https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31069805/
- Ein ständiger Fokus auf kollaterales Wissen, das für erweiterte In-vitro-Kapazitäten benötigt wird, wie z. B. konfokale Mikroskopie mit Superauflösung, Hochdurchsatzmikroskopie, Transkriptomik, Proteomik, hauseigene Genexpressions-Arrays, Hochdurchsatz-Melaninmessungen und die Algorithmen, die uns den Zugang zu quantitativen Informationen aus zellulären Bildern ermöglichen.
Auf diese Weise haben wir beispielsweise unsere internen Kapazitäten erweitert und die Hochdurchsatz-Fluoreszenzmikroskopie aufgenommen, wodurch wir die Bedingungen, die wir testen, vervielfachen konnten. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir auch an der Entwicklung von Bildanalysetools beteiligt sind, die uns bei der Analyse und Verarbeitung dieser Experimente helfen.
- Erwerb von Analysekapazitäten im Bereich Big Data durch die Teilnahme an internen Schulungsprogrammen und externen Kooperationen mit renommierten Forschungszentren in Berlin, Athen und der Autonomen Universität von Barcelona.
Neues Labor für optimierte High-Tech-Produktexperimente
Schließlich haben wir im Rahmen unseres strategischen Ziels, unabhängig zu werden, stark in die Entwicklung von 3D-Hautmodellen investiert, die in unseren eigenen Labors von Grund auf rekonstruiert werden, sodass wir in der Lage sind, unsere Bedürfnisse bei deutlich sinkenden Kosten zu erfüllen. Die Entwicklung von Labors steht im Mittelpunkt dieser Bemühungen.
Aus diesem Grund haben wir unsere Räumlichkeiten erweitert. Während das Labor an unserem Hauptsitz weiterhin aktiv ist, haben wir seit 2014 einen neuen Laborstandort an der Universitat Autònoma de Barcelona, in der pharmakologischen Abteilung der UAB, eröffnet.
Durch diesen brandneuen Standort haben wir nun Zugang zu einer Reihe von bedeutenden Möglichkeiten:
- Optimierung unseres Zellkulturbereichs. An diesem Ort führen wir Experimente mit verschiedenen Zelllinien und Zellmodellen durch.
- Durchführung einer zunehmenden Anzahl von Tests, einschließlich des mitochondrialen Stoffwechsels und der Zellgesundheit, der enzymatischen Aktivitäten, der Synthese und des Abbaus spezifischer Proteine sowie deren Quantifizierung, der RNA-Extraktion und -Quantifizierung und vielem mehr.